Rechts und Links: Historischer Roman, Joseph Roth
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Joseph Roth

Rechts und Links: Historischer Roman

Bei Ausbruch des Krieges bricht Paul Bernheim seine Studien in Oxford ab. Er darf bei den Dragonern reiten, wird aber als Verpflegungsoffizier hinter die Front kommandiert. Tief enttäuscht wandelt er sich zum erbitterten Kriegsgegner. Im dritten Kriegsjahr dann gibt er seinen angenehmen Dienst auf und meldet sich freiwillig als Leutnant der Infanterie an die Ostfront. Paul wird verwundet. Als er das Spital verlässt, ist der Krieg vorbei und die Soldaten revoltieren. Paul trägt weiter seine Offiziersabzeichen und wird von Soldaten blutig geschlagen. Konservativ und patriotisch will er Karriere machen. Der jüngere Bruder Theodor verachtet ihn als Kriegsverlierer; sagt Paul ins Gesicht: “Wir werden keinen Krieg mehr verlieren”. Auf Theodors Jackenärmel ist «ein Hakenkreuz angenäht”. “Die Volksgenossen denken nach seiner Ansicht viel zu wenig an Deutschland.” Die jüdische Herkunft seiner Mutter stört ihn. Antisemitisch und völkisch gesinnt, muss er ins Ausland fliehen. Unmittelbar vor der Flucht fordert Theodor von seinem Bruder Geld. Paul gibt nichts, sondern dessen neuer Geschäftsfreund Nikolai Brandeis zahlt. Brandeis' geschäftlicher Aufstieg ist unaufhaltsam.

Joseph Roth (1894–1939) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
242 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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