Der kleine Fürst 233 – Adelsroman, Viola Maybach
Bücher
Viola Maybach

Der kleine Fürst 233 – Adelsroman

Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten «Der kleine Fürst» nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie «Der kleine Fürst» in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt “Das Tagebuch der Christina von Rothenfels”, “Rosenweg Nr. 5”, «Das Ärztehaus” und eine feuilletonistische Biografie. «Der kleine Fürst” ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

“Ich verstehe dich nicht, Olivia”, sagte Alexander von Granthen. «Wieso kannst du nicht einfach zugeben, dass du den Unfall verursacht hast? Ich meine, alles spricht gegen dich, niemand versteht dein Verhalten. Ich habe mit Andy gesprochen, er ist fassungslos. Er sagt, er hätte sich beinahe in dich verliebt, und nun sieht er erst, was für ein Mensch du bist.” “Wie kann ich etwas zugeben, woran ich mich nicht erinnere?” Olivia hatte sich zunächst über den Besuch ihres alten Freundes gefreut, doch schon kurz nach der Begrüßung war diese Freude verflogen. Sie begriff, dass er war nicht aus alter Verbundenheit gekommen war, sondern um ihr Vorhaltungen zu machen. “Aber du behauptest ja, dich zu erinnern!”, rief Alexander. Er war ein gutmütiger Mensch, nur selten verlor er die Beherrschung, doch jetzt war ihm anzusehen, dass er kurz davor war. «Du behauptest, du seist nicht gefahren. Wenn du das so sicher weißt, musst du dich ja wohl erinnern, dass du dich nicht hinters Steuer gesetzt hast.” Sie blinzelte, etwas zuckte durch ihren Kopf, sie sah sich selbst ganz deutlich, wie sie auf der Rückbank Platz nahm, hinter Andreas. Oder war das an der Burg gewesen, nicht vor der Bar? Nein, an der Burg hatte sie neben Andreas gesessen, auf dem Beifahrersitz, und gehofft, er werde ihre Hand nehmen. Seltsam, dass sie sich jetzt ausgerechnet an eine solche Einzelheit erinnerte. Als interessierte es in diesem Zusammenhang, was sie gehofft hatte! “Aber ich erinnere mich”
95 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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