Der Bergpfarrer Classic 34 – Heimatroman, Toni Waidacher
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Toni Waidacher

Der Bergpfarrer Classic 34 – Heimatroman

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91 Druckseiten
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. “Der Bergpfarrer” wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie “Irrlicht” und “Gaslicht” erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

“Servus, Franz”, begrüßte Sebastian Trenker den alten Senner. Franz Rohlingers dunkle Augen blitzten vor Vergnügen auf, als er den Bergpfarrer erkannte. «Grüß Gott, Hochwürden”, sagte er. «Schön, daß Sie sich auch einmal wieder sehen lassen. Nehmen S' doch Platz. Ich hol' Ihnen gleich ein Glaserl Milch.” Wie alle Senner auf den umliegenden Almen, so wußte auch er, daß es für den guten Hirten von St. Johann nichts Schöneres nach einem Aufstieg gab, als ein Glas kühler Alpenmilch. Er verschwand im Inneren der Hütte, während Sebastian sich auf der Bank davor niederließ. Hier auf der Selchner-Alm gab es keine richtige Hüttenwirtschaft. In erster Linie produzierte Franz einen erstklassigen Bergkäse. Verirrten sich doch ab und an ein paar Wandersleut' hierher, was durchaus vorkam, wurden sie dennoch von dem alten Senner bewirtet. Zumindest eine warme Mahlzeit hielt er immer bereit, und natürlich gab es auch einige Getränke. Sebastian lehnte sich an die Hüttenwand und schaute zufrieden auf das einmalig schöne Bild, das sich ihm bot. Weit ging sein Blick ins Wachnertal hinunter, über das satte Grün der Almwiesen und dem schroffen Gestein der Berge. In der Ferne zeigten sich die Zwillingsgipfel, “Himmelspitz” und “Wintermaid”. Hinter sich hörte er das Geläut der Glocken, die die Kühe um die Hälse trugen.
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2020
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