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Patricia Vandenberg

Mami Jubiläum 30 – Familienroman

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht— und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Die Familie gibt Freude, die richtige Schulter zum Anlehnen und Ausweinen, und sie gibt dem Leben seinen Sinn. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. Sie sorgt für das Glück in einer heilen, intakten, liebevollen Familie. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami Jubiläum setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami Jubiläum.

“Darf ich ein bisschen hinausgehen, Mami?”, fragte das kleine blonde Mädchen bittend. «Jetzt ist es noch ganz schön warm. Wenn wieder der Winter kommt, ist es nicht mehr schön.” Susi war noch keine fünf Jahre alt, und sie hatte erst einen Winter bewusst erlebt. Und der war wirklich nicht schön. Es war der vergangene Winter gewesen, in dem Christine Hofbauer mit ihrem Töchterchen in ihr Elternhaus zurückgekehrt war. Aber wie verändert hatte sie alles vorgefunden! Das Haus machte einen verwahrlosten Eindruck. Die Mieter, die dort jahrelang gewohnt hatten, hatten nichts herrichten lassen, und auch außen bröckelte der Verputz ab. Ihr Elternhaus stand klein und verlassen in einem riesigen verwahrlosten Garten. Christines Eltern waren schon vor Jahren gestorben, und sie selbst war hinausgegangen in die Ferne, um das Glück zu suchen, von dem sie in romantischen Mädchentagen geträumt hatte, und sie glaubte, dieses Glück auch gefunden zu haben. Es war jedoch ein großer Irrtum gewesen, vielleicht auch eine Selbsttäuschung, und heute sah es in Christines Seele so ähnlich aus wie in diesem Haus. Grau und trübe. Sie hatte gehofft, hier ihre innere Ruhe wiederzufinden, als sie hörte, dass das Haus frei geworden war, aber auch das war ein Irrtum gewesen. Nun, der erste Winter war vergangen, der nächste war noch fern. Dies war nur ein schon etwas kühler Tag am Ende des Sommers, und Christines kleine Tochter Susi zog es hinaus ins Freie. “Geh, mein Liebling”, sagte Christine leise, “aber lauf nicht weg.” “I wo, Mami”
124 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2021

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