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Stefan Zweig

Brennendes Geheimnis

«Furchtbar, Kind zu sein, voll von Neugier und doch niemand fragen zu dürfen, immer lächerlich zu sein vor diesen Großen, als ob man etwas Dummes oder Nutzloses wäre. Aber ich werde es erfahren, ich fühle, ich werde es bald wissen.» Stefan Zweig beschreibt in seiner Erzählung die Entwicklung des zwölfjährigen Edgar und dessen Verhältnis zu seiner Mutter sowie dem Baron, seinem anfangs väterlichen Freund. Besonders die Doppelmoral der damaligen Zeit, die gesellschaftlichen Standesunterschiede und das Gefühl, ausgenutzt zu werden, machen es dem Jungen schwer, sich zu orientieren. Schließlich muss er sich aber seinen Gefühlen stellen und ihm wird klar, was es bedeutet, der Welt der Erwachsenen anzugehören und deren Geheimnisse zu teilen. Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.
93 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015
Jahr der Veröffentlichung
2015

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Zitate

    Elizaveta Gershunskayahat Zitat gemachtvor 5 Jahren
    Wie ein Gespenst, ein Wächter des Gewissens, doppelt unerträglich hier in der Enge des Wagens, zehn Zoll gegenüber mit seinen dunkel arbeitenden Augen und dem Lauern hinter der blassen Stirn, schien ihr das Kind
    Elizaveta Gershunskayahat Zitat gemachtvor 5 Jahren
    am Rand seiner Kindheit stand.
    Elizaveta Gershunskayahat Zitat gemachtvor 5 Jahren
    den Lippen weg.
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