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Inge Lempke

Mörderische Habgier

Irgendwie schien das Licht im Raum dunkler zu werden… Gott, sie fiel doch jetzt nicht in Ohnmacht?! Mit kleinen Schritten tastete sie sich rückwärts, bis sie mit dem Hinterteil an einen der Schreibtische stieß. Dort stützte sie sich ab und holte einmal tief und geräuschlos Luft. Es war unheimlich still in der Bank, alles lief ab wie in einem Stummfilm ohne Klavierbegleitung … weder Gianfranco noch der Bankräuber gaben einen Laut von sich. Niemand hustete, niemand schrie.
Dann sah Kareen etwas, das ihr nicht gefiel: Dominik, der neben der Eingangstür vom Bankräuber anscheinend noch nicht bemerkt worden war, griff nach einem schweren Schirmständer aus Metall und hob ihn langsam empor.
Wollte er den Bankräuber damit außer Gefecht setzen?! Den Helden spielen? Den Chef beeindrucken? Der Vollidiot — was, wenn das schief ging?!
Kareen sah mit zusammengepressten Lippen zu ihm hinüber und schüttelte andeutungsweise den Kopf. Dominik bekam es nicht mit, dafür aber der Bankräuber, der sich alarmiert umdrehte, gerade als sich Dominik mit drohend erhobenem Schirmständer auf ihn stürzen wollte. Ein Schuss fiel. Laut, unerwartet, schrecklich.

Die Hauptkommissare Andreas Montenar und Sascha Piel von der Bonner Mordkommission haben einen kniffligen Fall zu lösen: wie hängen ein Banküberfall, zwei ermordete Männer, zwei tote Frauen und eine Geiselnahme in der Bonner U-Bahn zusammen?
315 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2011

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