Franz Hessel

Nachfeier

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„Paris, das ist der schmale Gitterbalkon vor tausend Fenstern, die rote Blechzigarre vor tausend Tabakverschleißen, die Zinkplatte der kleinen Bar, die Katze der Concierge." Im zentralen Text der „Nachfeier", in der „Vorschule des Journalismus – Ein Pariser Tagebuch" begegnet man den Plätzen, Straßen, Parks und vor allem den Freunden wieder, die in Hessels „Pariser Romanze" seinen Alltag bestimmten. Der Flaneur aus Berlin ist nach Paris zurückgekehrt und findet seine Stadt, in der er als jugendlicher Intellektueller in den Cafés mit der internationalen Künstlerclique die Nächte durchdebattiert hat, seltsam verändert. Die Wiederbegegnung mit Claude wird zu einem komischen Abend, wie in einem veralteten Lustspiel. Der journalistische Auftrag, den seine Brüder ihm vermittelt haben, schiebt der Erzähler immer wieder auf – zu stark ist die Erinnerung an die frühere Freiheit, als man sich manchmal nach Notwendigkeit und Zwang direkt sehnte. Neben dem zweiten Pariser Tagebuch enthält die „Nachfeier" weitere Prosastücke, die unter anderem für die „Literarische Welt" geschrieben wurden. „Zunächst einmal: er ist ein Dichter. So etwas ist eben graden Wegs im Azur gepflückt" – Kurt Tucholsky über Franz Hessel, dessen Bücher auch dem 21. Jahrhundert etwas zu sagen haben. „Paris, das ist der schmale Gitterbalkon vor tausend Fenstern, die rote Blechzigarre vor tausend Tabakverschleißen, die Zinkplatte der kleinen Bar, die Katze der Concierge." Im zentralen Text der „Nachfeier", in der „Vorschule des Journalismus – Ein Pariser Tagebuch" begegnet man den Plätzen, Straßen, Parks und vor allem den Freunden wieder, die in Hessels „Pariser Romanze" seinen Alltag bestimmten. Der Flaneur aus Berlin ist nach Paris zurückgekehrt und findet seine Stadt, in der er als jugendlicher Intellektueller in den Cafés mit der internationalen Künstlerclique die Nächte durchdebattiert hat, seltsam verändert. Die Wiederbegegnung mit Claude wird zu einem komischen Abend, wie in einem veralteten Lustspiel. Der journalistische Auftrag, den seine Brüder ihm vermittelt haben, schiebt der Erzähler immer wieder auf – zu stark ist die Erinnerung an die frühere Freiheit, als man sich manchmal nach Notwendigkeit und Zwang direkt sehnte. Neben dem zweiten Pariser Tagebuch enthält die „Nachfeier" weitere Prosastücke, die unter anderem für die „Literarische Welt" geschrieben wurden. „Zunächst einmal: er ist ein Dichter. So etwas ist eben graden Wegs im Azur gepflückt" – Kurt Tucholsky über Franz Hessel, dessen Bücher auch dem 21. Jahrhundert etwas zu sagen haben.
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