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Gustave Flaubert

Die Schule der Empfindsamkeit

Der Roman erzählt die Geschichte des jungen Provinzlers Frédéric Moreau, der nach Paris geht, wo er sich eine große Zukunft in Politik, Literatur und Liebe erhofft.
Er verpasst jedoch die ihm sich durchaus bietenden realen Chancen zugunsten irrealer, idealer Ziele, und zwar vor allem aufgrund einer langen schwärmerisch-unerfüllten Liebe zu einer verheirateten Frau, die ihn absorbiert und paralysiert. Nachdem auch seine kurze Begeisterung für die politischen Ideale und Ziele der 48-er Revolution verpufft ist, versinkt er in intellektueller Mittelmäßigkeit. Halbherzig studiert er Rechtswissenschaften und nach einem mittelmäßigen Abschluss kehrt er in seinen Geburtsort aufs Land zurück, wo er bei seiner Mutter lebt und unentschlossen die Zeit verbummelt. Durch eine unerwartete größere Erbschaft wird er vor einem auch materiellen Niedergang bewahrt. Er kehrt nach Paris zurück und versucht dort, das Leben eines Weltmannes zu führen. Zwar findet er Anschluss an die “Gute Gesellschaft” der Pariser Oberschicht, da er aber dabei über seine Verhältnisse lebt, beginnt er sich zu verschulden. Am Ende des Romans hat er zwei Drittel seines Vermögens aufgebraucht und lebt in kleinbürgerlichen Verhältnissen.
578 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2016

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