Die unaufhörliche Gartenlust, Hans Leip
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Hans Leip

Die unaufhörliche Gartenlust

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„Alles Wunderbare dieser Welt verblasst neben dem Vormarsch des Lieblichen, neben der unaufhaltsamen, stillen, gewaltlosen Ausbreitung der Gärten", so lässt Hans Leip sein berühmtes Werk beginnen. Und über die Geschichte der Gärten erzählt er gleichzeitig auch die Geschichte der Stadt Hamburg. Das beginnt mit den ersten Gärten, die in den Anfängen der Stadt in der Zeit Karls des Großen angelegt worden sein sollen. In vielen weiteren Episoden begegnet einem beispielsweise der erste beurkundete Obstgarten der Stadt im Jahre 1331 und die im Laufe der Jahrhunderte angelegten Parks nahe der Elbe. Eine amüsante Perspektive auf das Leben und diese beeindruckende Stadt im Norden.
Autorenporträt
Hans Leip (1893–1983) war der Sohn eines ehemaligen Seemanns und Hafenarbeiters im Hamburger Hafen. Leip wuchs in Hamburg auf. Ab Ostern 1914 war er Lehrer in Hamburg-Rothenburgsort. Im Jahre 1915 wurde er zum Militär einberufen; nach einer Verwundung im Jahre 1917 wurde er für dienstuntauglich erklärt. Leip kehrte in seinen Lehrerberuf zurück, gleichzeitig begann er, in Hamburger Zeitungen Kurzgeschichten zu veröffentlichen. 1919 fand die erste Ausstellung von Leips grafischen Arbeiten statt, der zu dieser Zeit das Leben eines Bohemiens führte. In den zwanziger Jahren unternahm Leip ausgedehnte Reisen, die ihn u. a. nach Paris, London, Algier und New York führten. Seinen literarischen Durchbruch erzielte er 1925 mit dem Seeräuberroman “Godekes Knecht”. Während des Zweiten Weltkriegs lebte er ab 1940 dann vorwiegend am Bodensee und in Tirol. 1945 kehrte er für kurze Zeit nach Hamburg zurück, ließ sich jedoch dann im Schweizer Thurgau nieder. Hans Leips literarisches Werk besteht aus Romanen, Erzählungen, Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen und Filmdrehbüchern; vorherrschende Themen sind das Meer und die Seefahrt. Sein Nachruhm beruht allerdings hauptsächlich auf dem Gedicht “Lili Marleen”, das Leip 1915 verfasst und 1937 in den Gedichtband “Die kleine Hafenorgel” aufgenommen hatte; in der Vertonung von Norbert Schultze, interpretiert von der Sängerin Lale Andersen und verbreitet durch den Soldatensender Belgrad erlangte das Lied während des Zweiten Weltkriegs eine ungemeine Popularität nicht nur bei den Angehörigen der deutschen Wehrmacht.
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