Die Ölgärten brennen, Alexander von Sacher-Masoch
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Alexander von Sacher-Masoch

Die Ölgärten brennen

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162 Druckseiten
„Was an Atemluft noch übrig war, roch wie die Zeit selbst, nach Flucht, Angst und Not. Seit Mostar hatte es keinen Halt gegeben. Jenseits dieser Stadt war jetzt die neue Hitlerprovinz Südslawien. Die Deutschen waren mit ihren Panzern und kleinen schnellen Automobilen über die Donau gekommen. Es begann mit dem Bombenregen auf Belgrad. Man darf das Datum nicht vergessen, es war an einem Sonntag, in aller Frühe, die Kinder schliefen noch in ihren kleinen Betten, als das Feuer vom Himmel fiel. Doch es war nicht Sodom, dem es galt, sondern Belgrad, eine friedliche, offen Stadt." In eindrucksvoller, plastisch-gefasster Prosa erzählt Alexander Sacher-Masoch die Geschichte des jungen Pierre, der vor Hitler aus Österreich nach Jugoslawien geflohen ist und in dessen Schicksal sich die eigene Flucht des Autors spiegelt. Aus dem bombadierten Belgrad entkommen, findet Pierre eine Stätte des Exils auf der südkoratischen Insel Korčula. Doch das „Paradies" des Insellebens erweist sich als brüchig, als der Krieg näherrückt. Der auch heute noch packend und spannend zu lesende Roman gilt zu Recht als eines der Hauptwerke Alexander Sacher-Masochs.
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