Quarantäne, William Voltz
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William Voltz

Quarantäne

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173 Druckseiten
Ich nahm einen Stahlpfeil aus dem Köcher. Man hatte mir keine Feuerwaffen überlassen.
Wenn ich angestrengt lauschte, konnte ich das Plätschern der Wellen hören. Die Sonne sank tiefer auf das Meer hinab und schuf eine glitzernde Bahn auf dem Wasser. In den Zweigen zwitscherten einige Vögel. Sie hatten sich so an mich gewöhnt, dass sie kaum noch Furcht verspürten. Ich war ein Teil ihrer Einsamkeit, wie sie ein Teil der meinen waren.
Ich spannte den Bogen. Es ist erstaunlich, was man alles lernen kann, wenn man darauf angewiesen ist. Ruhig senkte ich die Waffe gegen das Ziel.
Der Pfeil schnellte davon. Von einem Moment zum anderen brachen die zaghaften Denkvorgänge des Tieres ab. Es machte einen kleinen Satz, und sein plötzliches, kurzes Schmerzgefühl drang bis zu mir durch, obwohl ich mich abgeschirmt hatte. Ich zuckte zusammen.
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