Der neue Sonnenwinkel 23 – Familienroman, Michaela Dornberg
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Michaela Dornberg

Der neue Sonnenwinkel 23 – Familienroman

Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück.

Schon während der Tauffeier hatten die beiden Großmütter Inge Auerbach und Rosmarie Rückert verabredet, sich danach zu treffen, um noch einmal über alles zu reden und um Fotos auszutauschen, die sie reichlich gemacht hatten.

Normalerweise kam Rosmarie zu ihr, doch da Inge etwas in Hohenborn zu erledigen hatte, trafen sich die beiden Frauen in der Villa der Rückerts. Gern ging Inge nicht hin, ihr war alles ein wenig zu groß, ein wenig zu protzig. Sie liebte mehr ihr eigenes Haus im Sonnenwinkel, in dem alles gemütlich war. Dabei war es ein Haus, das sich durchaus sehen lassen konnte, es war größer und schöner als die Häuser, die später von Carlo Heimberg, dem großen Architekten, gebaut worden waren und für die er viele Auszeichnungen erhalten hatte.

Rosmarie wartete bereits auf sie, und es stand für Inge sogar deren geliebter Kaffee bereit, während Rosmarie lieber Tee trank, grünen Tee, wohlgemerkt. Inge war sich nicht sicher, ob sie aus Überzeugung eine Teetrinkerin geworden war oder weil man grünem Tee positive Eigenschaften nachsagte. So war sie halt, die Rosmarie, sie sprang gern auf fahrende Züge. Aber solange es sich nur um Tee handelte, konnte man mit Rosmarie nachsichtig sein. Sie hatte sich sehr zu ihrem Vorteil verändert, und Inge hatte die Schwiegermutter ihrer Kinder richtig gern.

«Ich habe von unserer Meta diesen Nusskuchen backen lassen, den du so gern hast. Du nimmst doch ein Stück, oder hättest du lieber etwas Herzhaftes?»

Inge lachte.

«Vor allem hätte ich gern eine Tasse Kaffee, und der Nusskuchen ist schon okay, der schmeckt
119 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2018

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