Sophienlust 295 – Familienroman, Elisabeth Swoboda
Bücher
Elisabeth Swoboda

Sophienlust 295 – Familienroman

Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren: Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.

«Morgen früh beginnt für mich wieder der Alltag», seufzte Peter Schellmann. «Da heißt es, am Zeichentisch zu stehen und die Pläne meines Chefs auszuarbeiten.» “Ist dein Chef ein Ekel?”, erkundigte sich Peters siebenjähriger Bruder Ulrich neugierig. «Nein, Herr Zinner ist kein Ekel. Im Gegenteil, er ist ausgesprochen freundlich. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich in Oswald Zinners Bauun­ternehmen untergekommen bin, obwohl …" «Obwohl — was?”, fragte Ulrich, als Peter stockte und nicht gesonnen schien weiterzusprechen. “Nichts”, entgegnete der junge Architekt einsilbig. Er fand, es hatte keinen Sinn, dem kleinen Bruder etwas vorzujammern. Während seines Studiums hatte er teils von kühnen Brückenkonstruktionen, die reißende Urwaldflüsse überspannten, geträumt, teils von atemberaubenden Prachtbauten, die weltweite Bewunderung und Anerkennung gefunden hatten. Natürlich hatte er schon damals gewusst, dass seine Chance, diese Träume zu verwirklichen, gering war, und war durchaus bereit gewesen, sich mit weniger anspruchsvollen Aufgaben zufriedenzugeben. Nur hätte er gern irgendeinen greifbaren Erfolg seiner Arbeiten gesehen. Oswald Zinners Bauvorhaben schienen jedoch über das Planungsstadium nicht hinauszukommen. Was will ich eigentlich?, fragte sich Peter. Die Firma war neu, erst vor kurzem gegründet.
120 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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