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Dirk Walbrecker

Ali Baba und die vierzig Räuber

Wie der arme Ali Baba eine Schatzhöhle entdeckt, die Räuber überlistet, sich mit seinem neidischen Bruder einigt und wie durch eine kluge und schöne Sklavin alles gut ausgeht – das wird flott und spannend erzählt. Es ist wichtig, sich das Zauberwort «Sesam, öffne das Tor!» zu merken. Da sind die 40 Räuber, von denen wir nie genau erfahren, was und wie sie rauben – aber ihre Schatzhöhle ist prall gefüllt mit ihrer Beute und auch mit Schätzen aus alter Zeit. Sie werden nun selbst beraubt und auch sonst geht es ihnen in dieser Geschichte nicht gut; das Räuberleben ist nicht sehr lustig. So wird man nicht nur mit einer anderen Kultur und Religion konfrontiert, sondern auch mit der Frage nach Gut und Böse, über die Verführbarkeit und die Gier nach Gold, Glanz und Glitter. Wird Ali Baba nicht auch zum Räuber? Ist sein Bruder Kasim nicht noch viel gieriger, angestachelt durch seine Frau, die den armen Verwandten den neuen Reichtum nicht gönnt? Wunderschön nacherzählt, ohne unnötige Längen, aber mit der ganzen Atmosphäre und dem Zauber einer vergangenen Zeit, in der es um Macht, Intrige, Politik und auch um Lebensklugheit geht – und das sind auch in unserer Zeit wichtige Themen.
74 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2011

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