Apache Cochise 22 – Western, John Montana
Bücher
John Montana

Apache Cochise 22 – Western

Historische Persönlichkeiten wie der Apachenhäuptling Cochise und Geronimo bewiesen Ehrgefühl und den Willen, die Heimat zu verteidigen. Sie und ihre stolzen Stammesangehörigen zeigten ihren Mut im Konflikt mit dem militärisch überlegenen weißen Einwanderer.

Cochise zügelte seinen Mustang. Während er warnend die Hand hob, trat ein angespannter Zug in sein Antlitz. Wyatt Earp, der den Jefe seit einiger Zeit begleitete, reagierte sofort. Ein harter Schenkeldruck brachte seinen Pinto zum Stehen. Instinktiv blickte er ins flache Hügelland, wo sein Begleiter irgend etwas Verdächtiges bemerkt haben mußte. Aber Earp sah nur Wildnis, überwuchert mit Beifußbüschen, Zepotesträuchern, Feigenkakteen und mächtigen Kerzenkakteen, die sich über die Hänge erstreckten. Ein Stück Arizona. Earp wandte den Kopf, um Cochise eine Frage zu stellen. Doch der Häuptling legte warnend eine Hand auf die Lippen und glitt vom Pferderücken. Seine kräftige Hand strich über das struppige Fell des Wüstenmustangs, ehe er behend, mit lautlosen Schritten, in den Buschgürtel eindrang. Für eine Weile sah Earp den roten Mann noch, dann hatten ihn die Schatten der Wildnis aufgenommen. Er stieg vom Pferd und warf die Zügel lose über einen Kaktuskandelaber.

Taranteln und andere Kriechtiere bewegten sich im groben Sand.
118 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015

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