Der Bergpfarrer 246 – Heimatroman, Toni Waidacher
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Toni Waidacher

Der Bergpfarrer 246 – Heimatroman

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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. “Der Bergpfarrer” wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie “Irrlicht” und “Gaslicht” erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

«Grüß dich, Brandhuberbauer», rief Lorenz Stiegler winkend herüber. “Wie schaut's aus?” Anton Brandhuber zuckte die Schultern. “Geht schon”, antwortete er einsilbig und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Während der Nachbar kopfschüttelnd weiterging, blickte Anton unwillig auf seine Uhr. Endlich sah er den Knecht über die Bergkuppe kommen und langsam über die Wiese gehen. «Ein bissel mehr Tempo könnt' net schaden!”, bemerkte er. Xaver Obermoser winkte ab. “Ein alter Mann ist kein D-Zug”, meinte er und griff nach Hammer und Nagel. Bis zum späten Vormittag waren die beiden Männer damit beschäftigt, den Weidezaun zu flicken, der an mehreren Stellen große Löcher aufgewiesen hatte. Als es vom Tal her die elfte Stunde schlug, packten sie ihre Sachen zusammen und gingen zum Hof zurück. “In einer Viertelstund' gibt's Mittag”, sagte der Bauer. «Ich muss die Suppe bloß noch aufwärmen.” “Ist recht”, nickte Xaver.
98 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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