Am Meer, August Strindberg
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August Strindberg

Am Meer

Strindbergs die Romanhandlung überaus dominierende Hauptfigur, ein staatlich angestellter Fischmeister, ist auf die Schären, die kargen schwedischen Felseninseln, versetzt worden. Mit dem Auftrag, Fischschwärme zu orten, bezieht er in einem abgelegenen Fischerdorf Quartier. Der Mann schätzt die Einsamkeit, ist insofern in der Gegend richtig, doch versucht gelegentlich Dorfbewohnern etwas Nützliches beizubringen und stößt nicht selten, dies keinesfalls zu seinem Erstaunen, auf Unverständnis und Ablehnung. Dabei gibt es vieles, was man von diesem sehr gebildeten und nachdenklichen Mann lernen könnte, der aber leider ein unsympathischer Einzelgänger ist. Umgekehrt könnte wohl auch der Fischmeister von den Dorfbewohnern einiges lernen, aber die Antipathie beruht auf Gegenseitigkeit. Der Fischmeister lebt sehr in seiner eigenen Welt, die weit über seinen Beruf hinausgeht, ist häufig bestrebt aus dieser den Menschen, ferner der Menschheit, hilfreich zu sein. Des Öfteren gelingt es ihm, findet jedoch nicht die Anerkennung, die er sich wünscht — wie auch immer die Anerkennung aussähe, die er sich wünscht. Beeindruckend, dass gerade er in eine Liebesbeziehung gerät und wie gut er vielen Bedürfnissen der Frau gerecht zu werden vermag. Dort scheint andererseits sein Verhängnis zu beginnen. (aus einer Kundenrezension)
269 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2012

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