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Stefanie Valentin

Heimat-Heidi 49 – Heimatroman

Mit viel Herz und Verstand geht die Heimat-Heidi zur Sache, denn sie ist eine schöne Wirtin voller Tatendrang, die ihren Gästen und Mitmenschen jederzeit hilfreich zur Seite steht. Unterstützt, wenn auch nicht unbedingt immer in ihrem Sinne, wird Heidi dabei von ihrer nicht ganz volljährigen Tochter Steffi, einem feschen Mädel mit losem Mundwerk, und ihrer Mutter Luise, die keineswegs gewillt ist, kürzerzutreten und Heidi mit der Leitung des Bergerhofs alleinzulassen. Für schwungvollen, heiteren Familienzündstoff ist also bei aller Herzenswärme unserer Titelheldin jederzeit gesorgt!

Luise kam in die Küche, stellte ein Tablett mit Gläsern und Tellern ab, wobei man ihr übers­eutlich ansah, daß sie ärgerlich war. «Also, wenn ich den faulen Kerl drinnen in der Gaststube hocken seh', dann krieg' ich Zuständ'", sagte sie. «Arbeiten tut er nix, aber rechtschaffene Leut' ärgern, das scheint sein Hobby zu sein. Am liebsten würd' ich ihn hinauswerfen.» “Von wem redest du?” wollte Heidi wissen. “Vom Toni, der sich auf dem Allinger-Hof breitgemacht hat”, antwortete ihre Schwiegermutter. “Ist er schon wieder da?” «Net nur, daß er schon wieder da ist”, erwiderte Luise, «erst hat er eine Riesenportion Schweinsbraten gegessen, dann hat er einen Nachschlag verlangt, und jetzt hat er auch noch die Karte für den Nachtisch bestellt.” Heidi mußte lachen. “Also, das ist ja net verboten.” “Nein, verboten ist es net”, erwiderte Luise, «aber sein muß es auch net.” «Wen hat er denn geärgert?” fragte Heidi. «Weil du eben gesagt hast, er würd' rechtschaffene Leut' ärgern.” “Den Wiggerl vom Glauber-Hof”
87 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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