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Hans Scherfig

Der verlorene Affe und andere Erzählungen

Die Handlung dieser Sammlung satirischer Novellen spielt auf drei Kontinenten: In der Titelerzählung macht ein Privatdetektiv in der französischen Unterwelt Jagd auf einen verschwundenen Affen, der gleichzeitig ein Meisterkünstler ist; in Amerika setzt ein Unternehmer all seine Ersparnisse auf «die große Chance»; und in “Leda mit dem Schwan” terrorisiert eine weiße Frau ihre afrikanischen Zeitgenossen mit aufdringlicher Freundlichkeit, die allerdings eines Tages plötzlich umschlägt.
Wie in den meisten von Scherfigs Werken steht auch hier die kompromisslose Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft ganz oben auf der Tagesordnung.

Hans Christian Scherfig (1905–1979) war ein dänischer Schriftsteller, Künstler und Kommunist. In Kopenhagen wuchs er in einer sehr konservativen Familie auf und studierte zunächst Zoologie und Dänisch, bevor er sich seiner eigentlichen Leidenschaft widmete: dem Malen. Besonders bekannt wurde er dabei für seine Lithografien, die auf fast naivistische Weise die Tiere des Urwalds idyllisieren.

Aufgrund eines Leidens, das sein Augenlicht immer schwächer werden ließ, konzentrierte er sich jedoch zunehmend auf das Schreiben, und verfasste in den Jahren 1938–1964 einige unbestrittene Klassiker der dänischen Literatur. Seine Romane zeichneten sich besonders durch die genaue Beobachtungsgabe des Autors und seinen satirischen Biss aus und genossen große Beliebtheit, und das nicht nur in Dänemark. “Der Skorpion” wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. “Der verschwundene Kanzleirat” und «Der versäumte Frühling” wurden jeweils in den 70'er und den 90'er Jahren erfolgreich verfilmt.
156 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019
Übersetzer
Ruth Stöbling

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