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G.F. Barner

G.F. Barner 198 – Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie “Torlans letzter Ritt”, «Sturm über Montana” und ganz besonders “Revolver-Jane”. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie “U. S. Marines” und “Dominique”, beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

«Ich hätte sie umbringen sollen!» Dieser Satz des alten Lee steht in der Luft wie eine dunkle Drohung. Spalding schweigt einen Moment, dann sieht er auf Lees alten Dragonerrevolver, ein Monstrum, das ursintflutlich aussieht. Lee hat den Revolver in der rechten und die Schnapsflasche in der linken Hand. Wann immer Spalding Lee begegnet ist — er hat ihn selten ganz ohne Whiskyatem erlebt. Der dritte Mann in dieser Runde ist Sergeant Rodney Bitters. Warum er ausgerechnet Bitters heißt und jene Magenschnäpse bevorzugt, die man in den Staaten Bitters nennt, das mag der Teufel wissen. “Klar”, sagt der Sergeant grinsend und schielt gierig auf die Flasche, die Lee schwenkt. «Du hättest die beiden rotgestreiften Halunken umbringen sollen, alter Mann. Vielleicht wärest du heute reich — oder tot.” Lee scheint aus seinem Rausch halbwegs zu erwachen und starrt den Sergeant durchdringend an. Er zielt mit dem Revolver auf den Mond, den er vielleicht herunterholen wird, wenn er erst genug getrunken hat. Dann blickt er die beiden Männer auf dem Baumstamm mit der Sturheit eines alten Mannes an. «Bitters, ich habe alles gehabt — alles, sage ich dir. Pferde, einen Wagen, so fein hast du noch keinen gesehen. Und Mädchen — oh, Mann, Mädchen. Merk dir das, Spalding: Für Geld bekommst du fast alles. Für Gold aber — verdammt sei meine Seele, wenn es nicht wahr ist — für Gold kannst du den Teufel tanzen lassen.” “Und du hast es gehabt?”
114 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2021

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