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G.F. Barner

G.F. Barner 166 – Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie “Torlans letzter Ritt”, «Sturm über Montana” und ganz besonders “Revolver-Jane”. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie “U. S. Marines” und “Dominique”, beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Brackett war keine 40 Yards mehr von Grayton entfernt, und er hatte keine blasse Ahnung, daß Graytons Gewehr mitten auf seine Brust zeigte. Ich werde ihn umbringen, dachte Grayton, ehe er auf mich feuern kann. Dieser verfluchte Traum. Plötzlich fühlte Grayton, wie ihm die Angst den Schweiß aus allen Poren trieb. Es war dieselbe Angst, wie in der letzten Nacht, ehe er schweißgebadet erwacht war und nach seinen linken Rippen gegriffen hatte. Dort hatte ihn Brackett getroffen. Er wird mich erwischen, wenn ich ihn nicht vorher erledige, dachte Grayton. Brackett, der Mann aus Gila Bend, hob den Kopf, blickte auf die beiden Felsblöcke. Sie lagen so dicht beieinander, daß zwischen ihnen ein kaum zollbreiter Spalt klaffte, durch den Graytons Gewehrmündung gerade paßte. Grayton ließ den Mann nicht aus den Augen. Brackett wandte den Kopf, blickte hinüber zur Nordwestflanke der Sauceda Mountains und lenkte gleichzeitig seinen hochbeinigen Braunen etwas nach rechts. Crayton sah den Wagen und Colfax, der dicht nebenher ritt. Die hagere Gestalt von Colfax ragte über die beiden Männer auf dem Sitzbrett des Wagens hinweg. Sie hatten — hatte es Lordan beschrieben — den Flachwagen ohne Plane genommen. Kein Mensch hätte normalerweise vermutet, daß sich auf einem offenen Flachwagen mehr als 1000 Dollar befinden konnten. Gewöhnlich transportierte man eine derartige Summe in der Stagecoach, doch seitdem sie zweimal überfallen worden war, hatte man die Transportart geändert. Wer sollte annehmen, daß die Lohngelder für die Kupfermine mit einem der üblichen Transportwagen befördert wurden? Nur ein Mann, der Brackett und Colfax kannte, konnte auf die Idee kommen, und Grayton kannte sie beide. Sie waren das reinste Gift, gefährlich wie die Sandvipern und kaum zu überraschen. Dennoch war Grayton überzeugt, daß er sie überraschen würde.
120 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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