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Hermann Ungar

Die Verstümmelten

Ängste, Geld – und Sexualgier kettet vier Menschen aneinander, sie «verstümmeln». Bürgerliche Moral wird als Farce entlarvt. Der Roman ist ein Psychodrama ersten Ranges. Stefan Zweig nannte das Buch «großartig und grauenhaft, anlockend und widerlich, seine Mitleidlosigkeit für schwache oder sentimentalische Nerven grenzt an Perversion.» Auch Otto Flake war begeistert von der Begabung des Autors, nennt ihn «ein Fanatiker der Causalität». Und Thomas Mann rühmte Ungars Kunst, “das seelisch Extreme, Exentrische, ja Groteske als das eigentlich Menschliche empfinden zu lassen.” Sie haben Kafka gelesen und waren “fasziniert und erschreckt” zugleich? Dann lesen Sie doch mal Hermann Ungar. Die Empfindung wird ähnlich sein.
174 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2013

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