Der Bergpfarrer Classic 29 – Heimatroman, Toni Waidacher
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Toni Waidacher

Der Bergpfarrer Classic 29 – Heimatroman

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90 Druckseiten
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. “Der Bergpfarrer” wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie “Irrlicht” und “Gaslicht” erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

“Los, los, beeilt euch”, rief Therese Angerer, die alte Magd vom Starnerhof, den Leuten am Tisch zu. «Der Bauer ist schon auf den Hof gefahren. Ihr wißt, daß er's net gern sieht, wenn ihr zu lang' Pause macht.” Die beiden Knechte und die jüngere Magd sahen sich an. «Man wird ja wohl noch in Ruhe seine Mahlzeit einnehmen dürfen”, murrte Franz Sonnenleitner, der Altknecht. «Ich weiß eigentlich gar net, warum ich mir das antu'. Vor Jahren schon hätt' ich gehen sollen, anstatt mir die ständigen Launen des Bauern gefallen zu lassen.” Die anderen am Tisch nickten beifällig, während Franz betont langsam sein Glas nahm und leerte. «Dann frag' ich mich, warum du net längst gegangen bist”, erklang es scharf von der Tür her. «Ich halt' dich gewiß net.” Thomas Starner stand in der Küche und sah von einem zum anderen. «Das gleiche gilt für euch”, fuhr er fort. «Wem's bei mir net paßt, der kann gehen. Und jetzt schaut zu, daß ihr an die Arbeit kommt. Ich bezahl' euch net fürs Nixtun!” Wie unter Peitschenhieben geduckt standen die beiden Männer und die junge Magd auf und verließen die Küche.
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2019
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