Am Rande der Zeiten. Eine Erzählung gegen das Vergessen, Hans Graf von der Goltz
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Hans Graf von der Goltz

Am Rande der Zeiten. Eine Erzählung gegen das Vergessen

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66 Druckseiten
Eine Jugend und der Krieg. Eine poetische Bestandsaufnahme.
Im Lazarett, dem Ort der Todesnähe, dämmert Andreas zwischen Schlaf und Tagträumen vor sich hin. Der Arzt, der hier an Gottes Stelle tritt, hatte in Stalingrad den Tod gesucht. Nun gibt er Andreas noch eine Frist. Doch warum weiterleben? Marianne, die Mutter seines Kindes, hat ihn aus Angst vor dem Alleinsein verlassen. Die Schulkameraden waren noch im April 1945 bei der Schlacht um die Seelower Höhen gestorben. Gibt es einen Weg zurück? Sensibel, bildmächtig und mit einer Wucht, die auf den existenziellen Kern gerichtet ist, stemmt sich diese Prosa gegen das Vergessen. Ergeben Begriffe wie Verantwortung und Liebe noch einen Sinn, wenn im Krieg das Fundament der Werte zutiefst erschüttert ist? Hans Graf von der Goltz hat mit einer Präzision, die nur die Poesie erreichen kann, eine ergreifende Erzählung geschrieben. In einer Sprache, die wie schwebend Atmosphären zaubert, nähert er sich auf der Basis eigenen Erlebens elementaren Situationen.
AUTORENPORTRÄT
Hans Graf von der Goltz, geboren 1926 in Stettin. 1946–1948 Studium der Rechtswissenschaften. Nach Tätigkeiten in der Finanzwirtschaft und Stahlindustrie tritt er 1971 an die Seite von Herbert Quandt. Es folgen 23 Jahre im Aufsichtsrat von BMW, davon 17 Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender. Seit 1984 hat er in regelmäßiger Folge viel beachtete Romane veröffentlicht.
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