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Hans Philipp Offenhaus

Napoleons gefährlichster Verbündeter

“Er ist doch der Gerissenste von allen!”, meinte Napoleon lachend, als er von dem neuesten Streich seines ehemaligen Polizeiministers Joseph Fouché (1759 — 1820) erfuhr. Der war gerade erst durch eine Mischung aus Kaltschnäuzigkeit und Komödie seiner Verhaftung durch den neuen Polizeiminister des Königs entgangen. Wer war diese ominöse Fouché?
Der geheime zweite Mann im französischen Kaiserreich — das war der oft vergessene Polizeiminister Joseph Fouché. Er agierte im Schatten und wollte nie ins Licht der Öffentlichkeit vorrücken. Ihm reichte es zu wissen, welche Macht er in Händen hielt. Offizielle, pompöse, gar triumphale Machtbekundungen waren ihm zuwider. So schaffte er es, all die Wirren der Französischen Revolution, des Kaiserreichs und der wiedererstarkten Bourbonen-Monarchie zu überstehen. Tatsächlich überlebte er diese aufregenden Zeiten nicht nur, sondern ging am Ende auch als mächtiger Strippenzieher, gemachter Mann und Millionär daraus hervor.
Wie aus einem kränklichen Kaufmannssohn, der ein kärgliches Leben als Mathematiklehrer in der Provinz fristete, erst ein Senator der jungen französischen Republik, dann ein Minister des Kaiserreichs und schließlich ein unvorstellbar reicher Herzog werden konnte und welche ungeheure Macht dieses Chamäleon der Politik in seinen Händen zu bündeln vermochte, zeichnet diese prägnante Biografie eindrucksvoll und mit hoher erzählerischer Qualität nach.
55 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2013

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