Hitlerzeit im Villgratental, Johannes E. Trojer
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Johannes E. Trojer

Hitlerzeit im Villgratental

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182 Druckseiten
Das Villgratental – Nationalsozialismus im Brennglas.

Von Widerstand und Verfolgung, vom Alltag der NS-Zeit
Denkt man an die Gräuel des NS-Regimes, sind häufig Großereignisse wie etwa die “Reichskristallnacht” in München oder “Institutionen” wie das KZ Auschwitz sehr präsent. Doch auch im ländlichen Raum hatte Hitlers Herrschaft drastische Auswirkungen. Johannes E. Trojer, hat in mehreren Texten zum Nationalsozialismus dessen Auswirkungen und Verbrechen in Osttirol, vor allem im Villgratental, dokumentiert. Auch in der Enge abgeschiedener Täler regte sich Widerstand gegen die Verbrechen des Nationalsozialismus. So gab es zum Beispiel in Innervillgraten in Osttirol bei der Volksabstimmung über den Anschluss 1938 österreichweit den niedrigsten Prozentsatz der Zustimmung. Und vor allem im Kleinen spielten sich beeindruckende Szenerien ab. Trojer berichtet unter anderem vom Innervillgratner Bauern Vinzenz Schaller, der 1940 den militärischen Eid auf Hitler verweigerte und daraufhin im Gestapo-Gefängnis Berlin Moabit und später im Konzentrationslager Dachau inhaftiert wurde. Systematisch erhebt Trojer außerdem Daten und Opferzahlen und leistet damit wichtige Pionierarbeit. Er beschäftigte sich auch mit den Nachwirkungen des Nationalsozialismus, der für ihn keineswegs ein abgeschlossenes Ereignis darstellte.

Trojer: Beobachter, Chronist und Heimatforscher
Den Publizisten, Volkskundler, Schriftsteller und Gesellschaftskritiker Johannes E. Trojer zeichnet vor allem seine genaue Beobachtungsgabe aus. In diesem Buch erzählt er von Bauern, die ihre Stimme gegen das Regime erhoben, von Dorfbewohnern, die für ihre Überzeugung im Konzentrationslager endeten, und von Männern, die lieber in den Tod gingen, als für Hitler zu kämpfen. Schonungslos und exakt beschreibt er die Auswirkungen des großen Grauens, die durchaus exemplarisch verstanden werden können. Er scheut sich dabei nicht, Tabuthemen offen anzusprechen.
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