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Fjodor Dostojewski

Der Spieler

In diesem autobiografischen Roman verarbeitet der russische Autor Dostojewski seine Spielsucht, der er in Deutschland erlegen ist und die ihn ins Verderben getrieben hat. Erzählt wird von einem General, der in der fiktiven Stadt Roulettenburg im Kreis seiner Familie und Bekannten auf das Ableben der reichen Erbtante wartet. Er erhofft sich nach ihrem Tod eine große Summe zu erhalten und seine Schulden bei dem Kavalier seiner Tochter zu begleichen sowie die Hochzeit mit der nicht unbemittelten Mademoiselle Blanche zu begünstigen. Doch alles kommt anders als gedacht, als plötzlich die Erbtante persönlich anreist…

Fjodor Michailowitsch Dostojewski gilt als einer der wichtigsten und herausragendsten Schriftsteller Russlands. Bereits in seinem ersten Roman, dem 1846 erschienen “Arme Leute”, befasst er sich mit den für ihn typischen Themen wie der menschlichen Seele, deren Regungen, Zwängen und Befreiungen. Er beteiligte sich am Frühsozialismus, was zu seiner Verhaftung führte und wurde zur Todesstrafe verurteilt, die aber in eine Haftstrafe, gefolgt von Militärdienst in Sibirien umgewandelt wurde. Dostojewskis Leben war von Armut geprägt, jedoch genoss er in seinen letzten zehn Jahren die Anerkennung des ganzen Landes.
241 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2021
Jahr der Veröffentlichung
2021

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