Fürstenkrone 169 – Adelsroman, Gina von Reiherstein
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Gina von Reiherstein

Fürstenkrone 169 – Adelsroman

Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt “diese” Wirklichkeit.

Neumond! Die Nacht war schwarz, undurchdringlich und schwül. Die drei Insassen des Landrovers beobachteten schweigend, wie sich dessen Scheinwerfer langsam durch das Dunkel des steinigen, steilen Gebirgsweges fraßen. Da erfasste der Lichtkegel plötzlich etwas Fremdes. Es leuchtete ihnen rot entgegen. “Halt mal, Pierre”, rief Alexander Graf von Herrnau. «Bist du verrückt, mitten auf dem Steinstück?”, knurrte Pierre Chervy, brachte aber gleichzeitig den Wagen zum Stehen, weil auch ihm das Ungewöhnliche am Rand des Weges ins Auge sprang. “Da liegt ja jemand”, schaltete sich Monika, die auf dem Rücksitz saß, mit trägem Interesse ein. “Du merkst auch alles.” Pierre warf ihr einen gereizten Blick zu und sprang hinter dem Grafen aus dem Auto. Sie beugten sich zu der stillen, scheinbar leblosen Gestalt nieder, die in dem unbarmherzig grellweißen Licht der Scheinwerfer seltsam rührend wirkte. «Ein Mädchen”, murmelte Graf Herrnau, und sein Blick fiel auf das rote, halb zerfetzte Leinenröckchen, das lange nackte Beine bis übers Knie bedeckte, und auf einen formlosen weißen Pullover. «Wir drehen sie um, Pierre. Vorsichtig … Pass doch auf!”, fuhr er leise fort. Sie drehten den Körper behutsam herum, sahen fassungslos in ein durch Schmutz und Blutspuren fast unkenntliches Gesicht, in das struppiges dunkles Haar fiel.
122 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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