(Un)Glückstadt – Hölle Heim, Gerd Meyer
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Gerd Meyer

(Un)Glückstadt – Hölle Heim

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196 Druckseiten
Die Verhältnisse waren schlimmer als im Gefängnis. Zur Strafe ging es in den Bunker. Seine Notdurft musste man in einem Eimer verrichten. Spurte man nicht, konnte es sein, dass der Eimer tagelang nicht geleert wurde.
Doch was haben die “Insassen” verbrochen, um hier reinzukommen?

Bei Gerd Meyer starb zuerst seine Mutter, kurz darauf sein Vater. Sein Vormund, das Jugendamt Neumünster, steckte ihn in die Sozialentsorgungskette, die sich vom Kinderheim Schleswig-Paulihof bis zur Endstation des Landesfürsorgeheims Glückstadt zog.
Als Gerd Meyer dort “eingeliefert” wird, erwartet ihn die Hölle Heim, die sich im Lauf der Zeit als ein Schlachthof der Seele erweist.

Wäre dieses Buch fiktiv, würde jeder Kritiker zu Recht die Unwahrscheinlichkeit bemängeln, die einen einzigen Menschen so viele Schicksalsschläge widerfahren lässt. Doch das Leben hält sich leider nicht an solche Regeln.
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