TEXT+KRITIK 209: Kuno Raeber, Heinrich Detering
Heinrich Detering

TEXT+KRITIK 209: Kuno Raeber

182 Druckseiten
Der Luzerner Kuno Raeber (1922–1992) war für kurze Zeit Novize bei den Jesuiten, danach Universitätshistoriker. Ab Ende der 1950er Jahre lebte er nur noch für sein Werk, das die Sprachbaukunst in den Mittelpunkt stellt.Zuerst erfolgreich als Lyriker bei der Gruppe 47, befreundet mit Bachmann und Enzensberger, macht seine Prosa Kuno Raeber zum Außenseiter. Unter dem Eindruck von Ovid und Borges schichtet er in seinen enormen Wortgebirgen Vergangenheit und Gegenwart übereinander wie in einem Palimpsest und lässt Gestalten aus Mythos und Wirklichkeit, aus Innen— und Außenwelt im Maskenspiel der Kunst
ineinandergleiten. Ab den 1980er Jahren schrieb er wieder Gedichte. Die Beiträge des Heftes vermitteln einen Überblick über sein Schaffen, legen präzise Studien seiner Verskunst vor und analysieren Themen und Methoden seiner Prosa. Zum Werk gehören die Tagebücher aus 50 Jahren, die neben Identitätsfindung und Persönlichkeitsentfaltung seine Poetik reflektieren. Raebers umfangreicher Nachlass, der sämtliche Lyrik— und Prosa-Entwürfe des Wort-Monomanen bewahrt, wird erläutert und die begonnene Online-Edition vorgestellt, die das lyrische Gesamtwerk in seiner ganzen Breite erschließt.
Ursprüngliche Veröffentlichung
2016
Um dieses Buch zu lesen laden Sie eine EPUB- oder FB2-Datei zu Bookmate hoch. Wie lade ich ein Buch hoch?
Auf Google suchen
Ersteindruck
Ins Regal stellen
0Leser
0Regale
0Ersteindrücke
0Zitate

Ersteindruck

👍
👎
💧
🐼
💤
💩
💀
🙈
🔮
💡
🎯
💞
🌴
🚀
😄

Wie Ihnen denn das Buch gefallen?

Anmelden oder registrieren
fb2epub
Ziehen Sie Ihre Dateien herüber (nicht mehr als fünf auf einmal)