Die Hügel des Vatikans, Marion Conas
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Marion Conas

Die Hügel des Vatikans

Längst bevor er in einer sensationell raschen Wahl zum Papst gewählt wurde, hat ein Mensch namens Alexander seine persönliche Wahl getroffen. Er behält sie jedoch für sich, lässt selbst Julia, die geliebte Schwester, im Unklaren. Aber obwohl mit Alexander (jetzt Julius) ein neuer Geist — der der Frau nämlich — das uralte kuriale System durchweht, ist der innere Druck immens: Darf er sein, der er in Wahrheit ist? Längst hat die moderne Welt auch Einzug in den Vatikan gehalten, oft aber nur als Diskussionsstoff. Hier jedoch ist jemand, der am eigenen Leib erfährt, wie Theorie sich in der Realität auswirkt, wie aus Begrifflichkeit Wirklichkeit werden kann: Stichwort Gender. Marion Conas unternimmt den kühnen Versuch, mit einer „unerhörten Begebenheit“, wie man bei einer Novelle sagen würde, ein Tor in die katholisch-kirchliche Zukunft aufzustoßen.

Marion Conas wuchs an der Nahtstelle zwischen Münster— und Sauerland auf, unweit von Schloß Holte, wo die von ihr bewunderte Karin Struck frühe Jahre verbrachte. Das vatikanische Rom leuchtete ihr entgegen durch die Person der Hermine Speier. Die renommierte (jüdische) Archäologin wurde dank Pius XI. in die vatikanische Bibliothek berufen und gehörte damit zu den ersten Frauen überhaupt, die im Kirchenstaat an herausragender Stelle tätig waren. Vielleicht Stoff eines zusätzlichen Vatikan-Romans von Marion Conas?
144 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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