Was geschah wirklich mit Dulce Veiga, Caio Fernando Abreu
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Caio Fernando Abreu

Was geschah wirklich mit Dulce Veiga

Vor zwanzig Jahren ist die Sängerin mit der rauchigen Stimme verschwunden, auf der Schwelle zum großen Erfolg und stets auf der Suche nach “etwas anderem”. Keiner, der sie je gehört hat, konnte sie vergessen, auch der Reporter nicht, den sein Sensationsblatt beauftragt, den Mythos aufzuspüren. Eine atemberaubende Odyssee durch São Paulo führt ihn zu der Punkrockgruppe Márcia Fellatio und die Vaginas Dentatas und ihrer Agentin, einem Virginia-Woolf-Double, zu einem neureichen orientalischen Pressemagnaten in seiner (Alb-)Traumvilla, durch eine semipornografische Off-Off-Theaterproduktion und zu einer abgehalfterten Telenovela-Heroine. Des Weiteren treten auf: die frustrierte Klatschspaltenkolumnistin, der exhibitionistische Rasta-Mann, die wahrsagende Mulattin von nebenan mit ihrem halbwüchsigen Transvestitensohn, zwei argentinische Bodybuilder, der melancholische portugiesische Kneipenbesitzer am Ende einer Sackgasse.
In dieser grimmigen Asphaltgroteske tauchen allmählich die Gespenster einer verführerisch erscheinenden Vergangenheit auf, und des Rätsels Lösung wartet hinter den verträumten Klängen eines melancholischen Bossa Nova.

Von Caio Fernando Abeu außerdem in der Edition diá:

Kleine Monster. Erzählungen
Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Marianne Gareis, Gerd Hilger, Maria Hummitzsch, Gaby Küppers und Gotthardt Schön
ISBN 9783860345429
262 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2013

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