Und das Messer steht im Licht, Gerd Maximovic
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Gerd Maximovic

Und das Messer steht im Licht

Dann, als die Wolkendecke einen Moment aufreißt, siehst Du im bleichen Licht des Mondes die Maschine, Du bist, über die Gräber tastend, fast über sie gestolpert. Aber der Zylinder, der Dich aus der Zeit gebracht hat, sieht aus wie ein Totengewölbe. Die Rundung, die Dich immer so sicher machte, wirkt wie eine Gruft, und Du denkst, damit die Hirngespinste in Schach gehalten werden, daß Du das nächste Mal, wenn du wieder zuschlägst, an einer anderen Stelle wirst parken müssen. Der Nebel hat sich nun völlig verzogen, so, als ob aus der Zeit eine unsichtbare Hand langen würde, die Dich den Blicken der Gegenwart preisgeben wolle. Und es beginnt zu regnen, und der Mond segelt kalt und schweigend, und die Wolken jagen, zwischen denen immer wieder ein blaues Licht auf blitzt, das Dich an etwas erinnert, ohne daß Du wirklich sagen könntest, was es darstellt… Ob auf der Erde in naher Zukunft (in der Erzählung „Broadnars Geschöpf“) oder in der Vergangenheit, die Story um Jack the Ripper — beste Klassiker deutschsprachiger Science Fiction. Der Autor präsentiert zwei weitere Erzählungen aus seinem langjährigen Schaffen, ganz in der Tradition der phantastischen Space Operas aus dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts erstmals als eBook.
49 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015

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