Helga Torsten

Fürstenkinder 1 – Adelsroman

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Sie sind in aller Munde — geliebt, bestaunt, verehrt. Eine Aura umgibt sie, der Reiz des Besonderen, des Unerreichbaren lässt die Augen von uns allen auf sie richten.

Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe — ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.

Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.

In der völlig neuen Romanreihe Fürstenkinder kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.

Fürstenkinder steht für einen idealen neuen Romantypus, der zugleich das klassische Erfolgsmodell verwirklicht. Große Schriftstellerinnen, die den Liebesroman seit langem prägen, konnten wir für diese neue Heftreihe gewinnen.

Im sanften Schein der Abendsonne liegt Schloß Degencamp. Majestätisch erheben sich seine langgestreckten, trutzigen Mauern zu imposanter Größe. Die Strahlen der untergehenden Sonne brechen sich in den spiegelnden Scheiben der hohen gotischen Spitzbogenfenster. Von dem an den Campanile von Florenz erinnernden Uhrturm schlägt die Schloß­uhr sieben. Es ist Abendbrotzeit. Die lange Tafel im Speisesaal des Schlosses ist gedeckt. Kostbares Porzellan schimmert matt auf schneeweißem Damast, auf dem die goldenen Bestecke blitzen. Anmutig gebundene Blumenarrangements sind über die ganze Tafel verteilt. Aber es ist nur für eine einzige Person gedeckt. Fürst Hasso von Degencamp bewohnt das Schloß seiner Väter allein. Er ist ein gütiger Herr, ein sehr leutseliger Herr. Das Schloßgesinde liebt und verehrt ihn. Aber er führt ein sehr zurückgezogenes Leben, der junge Fürst von Degencamp. Seit dem Tode seiner Mutter, der alten Fürstin, hat es keine festlichen Bälle mehr auf Schloß Degencamp gegeben, auf denen sich früher, zu Lebzeiten der alten Fürstin, der gesamte Hochadel der Umgebung zu versammeln pflegte. Nur einmal im Jahr lädt der Fürst zur Hubertusjagd. Er ist passionierter Jäger, wie er auch ein leidenschaftlicher Reiter ist. Der Fürst führt kein müßiges Leben. Der Verwalter weiß ein Lied davon zu singen. Der Fürst sieht ihm sehr genau auf die Finger und schaut, wie die Ernte steht. Die Lakaien, die hinter dem Kopfende der großen Tafel im Speisesaal stehen, werden unruhig.
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100 Druckseiten
Copyright-Inhaber
Bookwire
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020
Jahr der Veröffentlichung
2020
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