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Gerd Friederich

Sichelhenke

Eine urkomische Kriminalgeschichte aus dem 19. Jahrhundert: Nach dem Erfolg von «Kälberstrick» ein neuer Fall für das skurrile Ermittlerteam aus Enzheim.

September 1841: Das Getreide ist eingefahren und alle Dorfbewohner feiern ausgelassen Sichelhenke. Nur einer fehlt beim Erntefest: der Läpple mit dem Käpple. Die moderne Kriminalistik steckt noch in den Kinderschuhen, und die Obrigkeit ist viel zu weit weg. Also muss wieder das dörfliche Triumvirat für Gerechtigkeit sorgen. Der Schultheiß, der Pfarrer und der Lehrer machen sich auf, um die Abgründe der menschlichen Seele auszuloten. Was weiß Anna Läpple? Was verheimlicht Frieda, ihre Magd? Und was hat der Hilfspolizist Gottlob Vorderlader auf dem Kerbholz? Mit Bauernschläue und Humor lösen die drei selbsternannten Detektive auch diesen Fall.

Die zuweilen schrullige Kriminalgeschichte schildert zugleich detailgenau, was die Schwaben im Herbst 1841 beschäftigte: das miserable Wetter, die schlechte Weinernte, die Tollwut, der Gestank in den Gassen und die Feiern zum 25-jährigen Thronjubiläum König Wilhelms I.
271 Druckseiten
Copyright-Inhaber
Bookwire
Ursprüngliche Veröffentlichung
2012
Jahr der Veröffentlichung
2012
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