Fürstenkinder 3 – Adelsroman, Viola Larsen
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Viola Larsen

Fürstenkinder 3 – Adelsroman

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Sie sind in aller Munde — geliebt, bestaunt, verehrt. Eine Aura umgibt sie, der Reiz des Besonderen, des Unerreichbaren lässt die Augen von uns allen auf sie richten.

Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe — ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.

Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.

In der völlig neuen Romanreihe Fürstenkinder kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.

Fürstenkinder steht für einen idealen neuen Romantypus, der zugleich das klassische Erfolgsmodell verwirklicht. Große Schriftstellerinnen, die den Liebesroman seit langem prägen, konnten wir für diese neue Heftreihe gewinnen.

Die Indigofahne der Valmons flatterte noch immer auf dem Turm, das Fürstentum freilich existierte längst nicht mehr. Geblieben waren von einstigem Glanz und versunkener Pracht nur das zauberhafte Valmoner Schloß und der Fürstentitel, sonst nichts. Manuel Fürst von Valmon war der letzte männliche Träger des erlauchten Namens. Er war Arzt, er besaß die Professur, und er hörte es viel lieber, wenn man ihn mit Professor als mit dem ihm zustehenden Titel ›Durchlaucht‹ anredete. Er lebte seit dem Tod seiner Gemahlin sehr zurückgezogen, widmete sich mit aufopferungsvoller Hingabe seinem Beruf, den er als wahre Berufung betrachtete, und seine zärtliche Liebe galt ausschließlich seiner kleinen Tochter, Prinzessin Puck. Es mußte schon etwas Besonderes geschehen sein, wenn Fürst Manuel es versäumte, zur Geburtstagsfeier des Prinzeßchens pünktlich wie versprochen von seiner Klinik nach Hause zu kommen. Gräfin Nathaly von Dobbersberg, die Betreuerin und Erzieherin der kleinen Prinzessin Mirabel von Valmon, die freilich alle nur ›Prinzeßchen Puck‹ nannten, weil sie ein richtiger Kobold war, wartete ungeduldig auf die Ankunft des Fürsten. Die Geburtstagstafel war schon festlich gedeckt, alles war bereit. Nur die Hauptpersonen fehlten. Gräfin Nathaly wandte sich ärgerlich zu der offenen Terrassentür, die in den frühlingsbunten Schloßgarten führte, und rief mit erhobener Stimme: “Mirabel! Komm sofort, der Kaffee ist fertig!” Mamsell Hütchen, die den Kuchen aufschnitt, verbiß sich ein Lächeln. “Mirabel!” rief Gräfin Nathaly abermals, diesmal reichlich ungeduldig. “Wo steckst du denn wieder?” “Auf Ritter Kunibert!” antwortete Mamsell Hütchen. «Was soll das heißen?” fragte die Gräfin ungehalten. “Genau das, was ich gesagt habe!”
116 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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