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Iwan Turgenew

Aufzeichnungen eines Jägers

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Ein Gutsbesitzer zieht mit Flinte und Hund durch die Wälder, Sümpfe und Steppen um Orjol. Er übernachtet in Bauernhütten und Herrenhäusern, kommt mit Jägern, Müllern, Kutschern und Gutsverwaltern ins Gespräch und hört zu. So lernt er den klugen Bauern Chorj und den träumerischen Kalinytsch kennen, belauscht nachts auf der Bjeschin-Wiese Hirtenjungen, die einander Gespenstergeschichten erzählen, und erlebt in einer Dorfschenke den Sängerwettstreit zweier Männer, dem das ganze Lokal mit angehaltenem Atem lauscht.

Iwan Turgenew zeigt in diesen Skizzen das Russland der Leibeigenschaft, ohne zu predigen: die Würde der Bauern, die Gleichgültigkeit und Willkür der Herren, die Schönheit der Landschaft. Die Erzählungen erschienen ab 1847 und machten ihn berühmt; Zar Alexander II. soll gesagt haben, sie hätten ihn von der Notwendigkeit überzeugt, die Leibeigenschaft abzuschaffen.

Gelesen wird die klassische Übersetzung von Alexander Eliasberg mit allen fünfundzwanzig Erzählungen der erweiterten Ausgabe von 1874, darunter "Die lebendige Reliquie" und der Epilog "Wald und Steppe".

Ungekürzte Lesung. Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt – mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.
15:25:17
Copyright-Inhaber
Bookwire
Jahr der Veröffentlichung
2026
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