Eduard Mörike

Mozart auf der Reise nach Prag

unavailable
Im Jahre 1855, dem Erscheinungsjahr dieser Novelle, schrieb Mörike an seinen Verleger: "Meine Aufgabe bei dieser Erzählung war, ein kleines Charaktergemälde Mozarts aufzustellen, wobei, mit Zugrundelegung frei erfundener Situationen, vorzüglich die heitere Seite zu lebendiger, konzentrierter Anschauung gebracht werden sollte." Niemand konnte damals ahnen, wie überwältigend der Erfolg dieser Novelle - bis zum heutigen Tag - sein würde.



Dieses Mozartportrait ist so genialisch nachempfunden, daß es von keiner noch so gründlich recherchierten, faktenreichen Biographie übertroffen werden kann. Verehrung für den Komponisten, Vertiefung in dessen Werk und Leben führen zu einer Erzählstruktur, die das Kompositionsprinzip von Musikwerken widerspiegelt. Die Spannung zwischen epischem Sich-Ausbreiten und raschem Anstieg zu einem Höhepunkt entspricht dem Wechsel von Rezitativ und Arie.



Ein Glücksfall ist die einfühlsame Interpretation des Sprechers Reiner Unglaub. Er verlebendigt die besinnliche Heiterkeit, die spielerische Grazie der biedermeierlichen Rokokowelt Mörikes und verleiht der die Novelle kennzeichnenden Lebenslust und Todesahnung überzeugenden Ausdruck.
Dieses Hörbuch ist zurzeit nicht verfügbar
2:21:24

Ersteindruck

Wie Ihnen denn das Buch gefallen?

Anmelden oder registrieren
fb2epub
Ziehen Sie Ihre Dateien herüber (nicht mehr als fünf auf einmal)