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Iwan Turgenew

Väter und Söhne

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Frühling 1859. Der junge Arkadij Kirsanow kehrt nach dem Studium in Sankt Petersburg auf das väterliche Gut zurück — und bringt einen Freund mit, der dort bald alles auf den Kopf stellt: Jewgenij Basarow, Medizinstudent, scharfzüngig und unbestechlich, ein Mann, der Frösche seziert und nichts gelten lässt, was er nicht beweisen kann. Kunst, Poesie, Tradition, Prinzipien — für ihn ist das alles Unsinn. Er nennt sich einen Nihilisten.

Arkadijs gutmütiger Vater weiß nicht recht, wie ihm geschieht; sein Onkel Pawel Petrowitsch, ein eleganter Aristokrat alter Schule, empfindet den Gast als Kampfansage. Doch erst die schöne, kluge Witwe Anna Odinzowa bringt Basarows Weltbild ins Wanken — denn gegen die Liebe hilft keine Theorie. Turgenews Roman von 1862 machte das Wort "Nihilist" berühmt und löste in Russland heftigen Streit aus, bei Konservativen wie bei Radikalen. Bis heute ist er das zeitlose Bild eines Generationenkonflikts, in dem beide Seiten recht und unrecht zugleich haben.

Diese Ausgabe folgt der klassischen deutschen Übersetzung aus dem Russischen von Frida Rubiner. Der vollständige Roman, ungekürzt.

Ungekürzte Lesung.

Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt — mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.
8:30:09
Copyright-Inhaber
Bookwire
Übersetzer
Frida Rubiner
Jahr der Veröffentlichung
2026
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