Bücher im Regal „Partnerschaft und Beziehungen“ von Josepha Weber

Gegen Liebesleid ist niemand gefeit: Trennungen, Scheidungen, zerstörerische Abhängigkeiten, Eifersucht und Dreiecksbeziehungen sind nur einige dieser emotionalen Ausnahmezustände. Doch über diese Schattenseiten der Liebe spricht man nicht gern, sieht weg oder nimmt sie nicht ernst. Zu Unrecht: Denn der Kampf am Kriegsschauplatz der Gefühle ist ein oft dramatischer Leidensprozess.

Menschen mit Liebesleid zu helfen ist das Ziel dieses Buches. Mit einfühlsam geschilderten und klug kommentierten Fallgeschichten, mit Tests zur Selbsteinschätzung und behutsamen Ratschlägen zeigen die beiden Autoren Wege auf, den Liebesschmerz zu bewältigen und wieder Freude am Leben zu finden.
Registrieren oder anmelden zum Kommentieren
Dieses Buch erleichtert das Zusammenleben und die Kommunikation von Männern und Frauen – in jeder Beziehung.

Liebe, soziale Gefühle, Empathie, aber auch Sex oder Aggression werden von Frauen und Männern nicht nur unterschiedlich wahrgenommen, sondern auch auf geschlechtstypische Weise verarbeitet. Barbara Schweder zeigt anhand von Beispielen aus vielen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Familie, Elternschaft, Kindheit, Schule, Berufsleben, Altern und Kriminalität.
„Hättest halt kein Kind gekriegt!" Ein Satz wie ein Hammerschlag, den so manche Frau schon gehört hat, so auch Karin Steger. Ihr Alltag bestand wie jener vieler Mütter aus Hetzen zwischen gesellschaftlich anerkannten Lebensbereichen und der angeblichen Privatsache Familie.

Das Buch beginnt mit einem Breakdown. Die alleinerziehende Karin Steger ist erschöpft, kann nicht mehr, weiß nicht mehr weiter. Bald erkennt sie, dass die Abwertungsmechanismen, die in ihrem Umfeld und in unserer Gesellschaft wirken, auch in ihr selbst existieren. Sie macht sich auf die Suche nach einer Balance zwischen ihren vielen Aufgaben und ihren eigenen Wünschen, im Beruf, zu Hause, mit den beiden Kindern.

In vier Etappen und über einen Zeitraum von sieben Jahren schildert sie, wie sie aus Wut und Erschöpfung zu Autonomie, Geborgenheit und Lebensglück fand.
Für frisch Verliebte ist alles leicht, beschwingt, romantisch – und oft schnell vorbei. Liebe ist Arbeit. Romantiker sind weltfremd. Sie wollen alles ohne Anstrengung: Glück, Rettung, Versorgung, Lebenssinn. Die erfahrenen Paarberater Margot & Michael Schmitz zeigen, wie dauerhafte Liebe gelingt, wie Eigenständigkeit und Individualität der Partner für Zusammenhalt, Aufregung und Verlässlichkeit sorgen. Sie beschreiben, wie Affären zu nehmen sind – als berauschende Abenteuer und als Fallen.

Wer eine Affäre eingeht, muss lügen können, so die Autoren. Bekenntnisse schmerzen zu sehr. Kommt die Sache doch ans Licht, ist harte Arbeit angesagt. Sie kann zur Trennung führen, oder zu einem Neubeginn. Um Liebe zu genießen, müssen Partner sich immer wieder auf das Gemeinsame und Verbindende besinnen. Liebe, gepaart mit Verstand, ist in der Wirklichkeit verankert, akzeptiert Sehnsüchte und kommt mit Dummheiten zurecht.
Unser Elternhaus hinterlässt Spuren. Es prägt unseren Charakter und unser Verhalten im Alltag und speziell in Liebesbeziehungen. Gibt es Probleme, dann lassen sie sich lösen, wenn wir diese Spuren zurückverfolgen und die Konflikte an ihrem Ursprung klären: bei der Mutter oder dem Vater.

Anhand vieler Fallbeispiele, auch aus ihrer eigenen Beziehung, zeigen die erfahrenen Imago-Paartherapeuten Roland und Sabine Bösel auf, wie man solche Belastungen im direkten Gespräch klären kann. Denn der Dialog ist das wichtigste Werkzeug, um Liebe entstehen zu lassen, sie wieder herzustellen und weiter zu entfalten.
Eine Liebesbeziehung ist nicht zu Ende, wenn die erste Krise ausbricht. Im Gegenteil. Jedes Paar besitzt in sich alle Qualitäten, um eine glückliche, leidenschaftliche Beziehung zu leben. Doch leider trennen sich viele Paare in einer solchen Situation und verpassen damit die Chance, ihre Beziehung wirklich zu entwickeln.

In dieses Buch bringen Sabine und Roland Bösel ihre langjährigen Erfahrungen als Imago-Paartherapeuten ein. Die Imago-Methode hilft Paaren, einander wieder zu begegnen und den anderen zu verstehen: Einander aktiv zuzuhören ist dabei das zentrale Prinzip.
Macht es Sinn, dass wir zusammenbleiben? Viele Paare stellen sich irgendwann diese Frage. Sehnsucht nach Autonomie und das Bedürfnis nach Geborgenheit prallen früher oder später aufeinander. Am Beispiel eines nach außen hin erfolgreichen, in der Beziehung aber am Abgrund stehenden Paares zeigt die Psychotherapeutin Susanne Pointner Wege aus dem selbstgezimmerten Gefängnis.

Mit vielen Beispielen aus Märchen und Mythen, Literatur und Film erklärt sie, wie Beziehungssucht und Bindungsangst überwunden werden können, wie sich erstarrte Muster auflösen lassen und wie der Weg frei wird für Lebendigkeit und Erfüllung.

Das kann zu einem Neuanfang in der Beziehung, aber auch zu einer würdigen Trennung führen. In jedem Fall bleibt das Kostbare erhalten.
fb2epub
Ziehen Sie Ihre Dateien herüber (nicht mehr als fünf auf einmal)