Die Psalterschlacht, Rolf-Jürgen Orf
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Rolf-Jürgen Orf

Die Psalterschlacht

Erik sucht immer noch nach dem warnischen Tuchhändler Gerhard. Durch Träume bestärkt, glaubt er, in ihm den Schlüssel zu seiner Herkunft zu finden. Als er ihn schließlich findet, erfährt er nur Enttäuschendes, meint, alle Hoffnungen aufgeben zu müssen, verliert ihn aus den Augen.

Wir lesen von einem Bischof, der mittels Mord seine Ländereien abrunden will, auch von einem anderen Bischof, der das erste geschichtlich bezeugte Judenpogrom entfacht. Das Trachten beider hat Auswirkungen auf fast alle uns bekannten und liebgewonnenen Gestalten.
Ludain kommt neu hinzu, der irische Mönch, für den Glaubenswelt und Sinneserfahrung ohne jeden Widerspruch ineinander übergehen. Naiv? Oder doch einer, der fast Gedanken lesen kann?

Dann sind da auch noch die drei Brüder, die nur Zweie sind, Bergleute, die uns verraten, wozu der Säer Arepo die Räder hält – wenn auch mit Mühe. Und Gerhard? Gerhard wird dennoch Eriks Schicksal, im endgültigen Sinne des Wortes, ganz am Ende.

Rolf-Jürgen Orf erzählt mit starken menschlichen Gesten und historisch exakt die turbulente und mitreißende Geschichte des Findelkindes Erik – eingebettet in die schillernde und golden glänzende Welt der damals mächtigen Merowinger.

“In die Asche geschrieben” ist der erste Band einer Trilogie. “Die vernagelte Gasse” heißt ihr zweiter Teil und der dritte “Die Psalterschlacht”. In allen zeigt sich das pralle Leben des sechsten Jahrhunderts, von dem nur tumbe Geschichtslehrer behaupten, es wäre ein dunkles.
532 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015
Verlag
110th

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