Der neue Sonnenwinkel 51 – Familienroman, Michaela Dornberg
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Michaela Dornberg

Der neue Sonnenwinkel 51 – Familienroman

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Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück.

Roberta blieb stehen, verharrte einen Augenblick lang bewegungslos, dann drehte sie sich langsam um. Unvermittelt ihren Namen zu hören, das hatte ganz merkwürdige Gefühle in ihr ausgelöst … Erstaunen, irgendwie auch Freude … Erinnerung. Roberta glaubte, die Stimme des Mannes zu kennen. Und dann standen sie sich gegenüber. Der Mann war ihr zuvor überhaupt nicht aufgefallen, weil Roberta sich zu sehr in ihre Gedanken verloren hatte, in sich gekehrt den ihr so sehr bekannten Weg gegangen war. Der Mann war groß, schlank, sportlich, trug eine graue Jeans, einen grauen grobgestrickten Pullover, darunter ein weißes Shirt, über allem eine schwarze lässig geschnittene Lederjacke. Es lag nicht an seiner Kleidung, die ihr gefiel, die sie an Lars erinnerte. Der war immer ähnlich angezogen gewesen und hatte wie dieser Mann lässig gewirkt. Nein, das alles nahm sie bewusst überhaupt nicht wahr. Sie schaute in sein schmales Gesicht, aus dem graue Augen sie musterten. Roberta war es, die sich zuerst fasste, das Schweigen beendete, indem sie sich ungläubig erkundigte: “Konstantin? Konstantin von Cleven?” Er strahlte sie an, sie hatte ins Schwarze getroffen, denn er machte einen Schritt auf Roberta zu, schloss sie überwältigt in seine Arme. «Bitte, kneif mich mal, damit mir bewusst wird, dass du es wirklich bist, dass ich nicht träume.” Seine Stimme war wohlklingend, klang jetzt ein wenig aufgeregt. Er blickte sie an. Es war ein offenes, gewinnendes Lachen, das plötzlich erklang, und es erinnerte Roberta an den Konstantin von früher. Roberta war fassungslos. Es konnte nicht wahr sein, dass sie sich ausgerechnet hier am Sternsee trafen, und das nach so vielen Jahren! Ihre Gedanken wanderten zurück in die Vergangenheit.
124 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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