Der neue Sonnenwinkel 3 – Familienroman, Michaela Dornberg
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Michaela Dornberg

Der neue Sonnenwinkel 3 – Familienroman

Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück.

Für die Arbeiten an Hecken, Bäumen und für das Rasenmähen beschäftigten die Auerbachs einen Gärtner, für alle anderen Arbeiten war Inge Auerbach zuständig. Und das ließ sie sich auch nicht nehmen. Sie liebte es, in ihrem wunderschönen Garten herumzuwerkeln, hatte dabei tatkräftige Unterstützung durch ihre Tochter Bambi, die niemand Pamela nannte, wie sie eigentlich hieß. Selbst in der Schule wurde sie Bambi genannt, und ihr eigentlicher Name stand nur auf den Zeugnissen.

Schade, dass Bambi in der Schule war. Heute war das Unkrautzupfen im Vorgarten dran, und das war ein schier hoffnungsloser Kampf.

Das Unkraut war immer der Sieger, und es wuchs schneller, als man hingucken konnte.

Inge war emsig bei der Arbeit, und sie war ganz stolz auf sich, schon so viel geschafft zu haben.

Es war ein wunderschöner Tag, und über dem Sonnenwinkel lag dieser unglaubliche Frieden, den Inge so sehr liebte. Manchmal konnte man wirklich das Gefühl haben, in einem eigenen Universum zu leben.

Es war nicht so, dass es hier und da keine Probleme gab. Es wäre töricht, so etwas anzunehmen. In all den wunderschönen Häusern lebten Menschen, die nicht alle gleich gestrickt waren. Es hatte hier und da Trennungen gegeben, Menschen, die weggezogen waren, auch schon mal Streit unter Nachbarn.

Doch wenn man die Zeitung aufschlug und las, was überall auf der Welt so los war, dann konnte man den Sonnenwinkel als ein Paradies, eine Stätte des Friedens bezeichnen.

Inge Auerbach blickte auf, als sich sehr rasant ein Auto näherte, vor der Auerbachschen Villa vorfuhr mit quietschenden Reifen. Es gab eine Vollbremsung,
110 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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