Roland Zoss

Jesus, Judith & Johannes

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Das Leben Jesu beschreiben zu wollen, ist der Versuch, einen fernen strahlenden Stern von nahem zu betrachten. Andere, grössere Schriftsteller haben sich an die Umschreibung des Mannes aus Nazareth herangewagt, der seit zweitausend Jahren die Geschichte des Abendlandes prägt. Einige schöpften aus der dichterischen Phantasie oder aus Glaubensdogmen, andere aus historischen Dokumenten (siehe Quellenverzeichnis). Die Evangelien und apokryphen Evangelien sind oft historisch nicht sehr verlässlich. Das erschwert die Aufgabe. Dennoch klingt Jesu Stimme durch sie hindurch. Über die Lebensjahre Jesu vor dem Beginn seines öffentlichen Auftretens ist sehr wenig bekannt. Man kann im besten Fall versuchen, sich an die Gestalt des Messias heranzutasten. Mit Gefühl und Respekt – auch aus einer tiefen brüderlichen Verwandtschaft heraus – habe ich mich so weit wie möglich an Jesu jüdischem Hintergrund und an historischen Fakten orientiert, ehe ich die Intuition sprechen liess. Auf zwei Hauptthesen, die von Kennern des jüdischen Umfeldes im “alten Palästina”, der Zeit des zweiten Tempels, vertreten werden fusst dieses Werk. (siehe Quellenverzeichnis). Und die neuste Forschung scheint sie zu bestätigen: 1. Jesus war – wie alle Rabbis seiner Zeit – verheiratet, sonst wäre er für seine Sonderstellung angegriffen worden. 2. Johannes hatte Kontakt mit den Essenern von Qumran, die einen “Lehrer der Gerechtigkeit” verehrten; wenn er nicht gar von ihnen aufgezogen wurde. Weil es mir wichtig ist, die Optik der inneren Bilder so nah als möglich an den jüdischen Alltag vor zweitausend Jahren heranzuführen, wurde für die vorliegenden Erzählung eine gut bezeugte Zeitspanne ausgewählt. Sie umfasst rund ein halbes Jahr, setzt vor der Begegnung Jesus mit Johannes ein und reicht von der Wiedergeburt bis zum Auftreten Jesu im heimatlichen Nazareth. Es endet mit der Trennung von seiner Familie. Die Ortsangaben stehen in der bei uns geläufigen Schreibweise (See Genezareth, nicht Jam Kinneret). Die Personennamen hingegen werden in Hebräisch, beziehungsweise Aramäisch belassen (z.B. Jeschua oder Jeschu – nicht Jesus; Jochanan – nicht Johannes). Diese Geschichte, ihre Bilder und Landschaften kamen im Sommer 1987 in einer Vision zu mir, in der Abgeschiedenheit einer Felsgrotte auf den Äolischen Inseln; ohne dass ich das Heilige Land besucht hätte.
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