Der kleine Fürst 263 – Adelsroman, Viola Maybach
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Viola Maybach

Der kleine Fürst 263 – Adelsroman

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Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten «Der kleine Fürst» nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie «Der kleine Fürst» in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Der zur Waise gewordene angehende Fürst Christian von Sternberg ist ein liebenswerter Junge, dessen mustergültige Entwicklung zu einer großen Persönlichkeit niemanden kalt lässt. Viola Maybach blickt auf eine stattliche Anzahl erfolgreicher Serien zurück, exemplarisch seien genannt “Das Tagebuch der Christina von Rothenfels”, “Rosenweg Nr. 5”, «Das Ärztehaus” und eine feuilletonistische Biografie. «Der kleine Fürst” ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

«Es war ein Fehler, hierher zurückzukommen», sagte Anton von Weltien niedergeschlagen. “War es nicht”, entgegnete sein Freund Jakob Braukmann, der einzige Freund, der ihm geblieben war. Seit … damals. Er benannte, was geschehen war, in Gedanken fast nie genauer. ›Damals‹ genügte, eine nähere Bezeichnung vermied er, es schmerzte zu sehr. Er hatte seinerzeit einen Fehler begangen, für den er noch heute büßen musste. Dieser eine Fehler hatte sich für sein Leben als Katastrophe erwiesen, anders konnte man es leider nicht nennen. «Doch, war es. Alle erinnern sich daran, und wer es nicht tut, den wird Herr Hoffmann daran erinnern, verlass dich drauf. Ich kann es ihm nicht einmal verdenken, an seiner Stelle würde ich mir auch nicht verzeihen.” «Würdest du doch”, widersprach Jakob. «Du bist überhaupt nicht nachtragend. Wenn jemand etwas falsch macht und sich dafür entschuldigst, sagst du sofort: ›Alles klar, Schwamm drüber‹. Habe ich selbst schon erlebt.” Anton warf ihm einen nachdenklichen Blick zu. Jakob hatte ein gut geschnittenes Gesicht, aber zu seinem größten Leidwesen war er nur einen Meter neunundsechzig groß und neigte zur Rundlichkeit. Die schönen blonden Frauen, die er verstohlen anhimmelte, würdigten ihn nicht einmal eines Blickes.
92 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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