Unser Essen (Telepolis), Susanne Aigner
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Susanne Aigner

Unser Essen (Telepolis)

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Unsere Böden werden planiert, versiegelt, asphaltiert – darunter auch immer mehr fruchtbares Ackerland. Laut Bodenatlas 2015 sind in der EU 35 Prozent aller landwirtschaftlichen Böden verdichtet und 17 Prozent völlig degradiert. 45 Prozent haben spürbar an organischer Substanz – Humus und Bodenlebewesen – verloren. Insgesamt wurden 42 Millionen Hektar Böden durch Wind- und 105 Millionen Hektar durch Wassererosion nachhaltig geschädigt. In Deutschland gehen täglich 70 bis 100 Hektar Böden allein durch Flächenversiegelung und Bebauung verloren. Das entspricht in etwa einer Fläche von rund 100 Fußballfeldern. Darüber hinaus schädigt die industrielle Landwirtschaft die Böden nachhaltig, besonders da, wo Äcker mit schweren Maschinen verdichtet werden. In anderen Gebieten der Erde ist es noch weitaus schlimmer.

Unser Bewusstsein davon, was wir essen, ist wacher geworden. Die Lebensmittelskandale haben uns aufgeweckt. Viele Konsumenten wollen genauer darüber Bescheid wissen, wo die Nahrungsmittel herkommen und wie sie produziert werden. Wie belastet ist die Nahrung? Wie viel sind wir bereit, für gute, möglichst unbelastete Lebensmittel zu bezahlen? Gibt es unbelastete Lebensmittel?

Susanne Aigners eBook “Unser Essen” gibt Antworten auf diese Fragen, aber sie serviert mehr als die übliche Kost. Es geht darum, welchen Preis wir für unser Essen bezahlen unter den gegenwärtigen Produktions- und Marktbedingungen. Diese begünstigen, verstärkt durch Subventionen, eine industrialisierte Landwirtschaft ohne Rücksicht auf ökologische Kreisläufe. Das hat scharfe Auswirkungen auf ärmere Ökonomien wie in Teilen Afrikas, die der Bevölkerung, die es sich leisten kann, die Auswanderung als bessere Lebensoption nahe
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