Jan Wellem im Salon, Martin Roos
Martin Roos

Jan Wellem im Salon

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Mögen die Intrigen beginnen

Jan Wellem ist Düsseldorfs lässigster Kurfürst, seine Medici-Ehe war spektakulär, seine Liebe zur Kunst beeinflusst die Stadt am Rhein bis heute. In Martin Roos' Roman spielt er die Hauptrolle – auch wenn er schon lange tot ist: Ein Porträt des Kurfürsten hängt im Schönheitssalon von Jean-Baptist Dänzer-Valotti, einem Experten für jede Art der Körperpflege. Hier geht die Düsseldorfer Schickeria ein und aus: Eveline Ginsterfing zu Mayer-Träsch, eine temperamentvolle und manchmal aufbrausende alte Dame, der umtriebige Geigenbogenhändler Anselm Bohlscheid, das ehemalige Model Fanta Silberling, der Schönheitschirurg Doktor Wilhelm Armin Host – sie alle lassen sich zupfen, ölen und massieren und tauschen bei einem Trittenheimer Altärchen den neuesten Klatsch und Tratsch aus.

Erstaunlicherweise beginnen sich immer mehr Besucher für das bisher weitgehend unbeachtete Gemälde des Kurfürsten Jan Wellem zu interessieren. Ist es doch ein kostbares Original? Wie kommt es an diesen Ort und in den Besitz der Familie Dänzer-Valotti? Mitten im Start-Trubel der Tour de France verschwindet dann das Bild. Und plötzlich dreht sich alles um einen illegitimen Nachfahren des doch eigentlich kinderlosen Kurfürsten. Das Gemälde wird zum wichtigsten Zeugen, und Jean-Baptist Dänzer-Valotti unfreiwillig zum Detektiv in eigener Sache. Martin Roos entwirft ein amüsantes Bild des heutigen rheinischen Lebens. “Jan Wellem im Salon” ist ein Roman, der zwischen Bluff und Botox, Geld und Gier, Charme und Champagner dem berühmten Sohn der Stadt ein literarisches Denkmal setzt.
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382 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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