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Stefanie Valentin

Heimat-Heidi 48 – Heimatroman

Mit viel Herz und Verstand geht die Heimat-Heidi zur Sache, denn sie ist eine schöne Wirtin voller Tatendrang, die ihren Gästen und Mitmenschen jederzeit hilfreich zur Seite steht. Unterstützt, wenn auch nicht unbedingt immer in ihrem Sinne, wird Heidi dabei von ihrer nicht ganz volljährigen Tochter Steffi, einem feschen Mädel mit losem Mundwerk, und ihrer Mutter Luise, die keineswegs gewillt ist, kürzerzutreten und Heidi mit der Leitung des Bergerhofs alleinzulassen. Für schwungvollen, heiteren Familienzündstoff ist also bei aller Herzenswärme unserer Titelheldin jederzeit gesorgt!

“Du, drinnen in der Gaststub' hockt der Basti”, sagte Heidi zu Luise, als sie in die Küche kam. “Er ist Holzknecht und arbeitet auf dem Laubacher-Hof beim alten Maximilian.” «Und…?» Luise sah ihre Schwiegertochter fragend an. “Was meinst”, erwiderte die, “soll ich ihn fragen, ob er bei uns weiterarbeitet, wenn er bei den Laubacherschen fertig ist?” “Was soll er denn bei uns tun?” «Da gleich überm Gasthaus gehört der Bestand durchforstet, und drüben am Rabenkopf könnten gut und gern zwanzig oder auch dreißig Lärchen geschlagen werden.” “Hast denn jemand, der sie kaufen will?” “Aber geh”, erwiderte Heidi, «hast wirklich vergessen, daß der Vorderegger-Franz schon seit Jahren fragt? Er will sich doch einen lärchenen Fußboden machen lassen.” «Müssen denn unbedingt weg, die Lärchen?” fragte Luise. «Du weißt doch, daß ich mich nur schwer von so alten Sachen trennen kann. Und die Bäum' sind mir halt besonders ans Herz gewachsen.” «Ich weiß", antwortete Heidi, «mir ja auch, aber unsere Bestände sind eh schon überaltert. Da hilft's nix, wenn wir noch länger warten.
89 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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