Wyatt Earp 149 – Western, William Mark
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William Mark

Wyatt Earp 149 – Western

“Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!” (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: «Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.” Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Es war ein kleiner Mensch mit ausgetrocknetem pergamentfarbenem Gesicht, stechenden dunklen Augen hinter goldgeränderter Brille und einem Backenbart, der bis zu den Kinnecken reichte. Er trug einen dunkelblauen schmalrandigen Hut mit steifem topfartigem Kopfteil, ein weißes Hemd und eine dunkelblaue Halsschleife. Sein Gehrock reichte ihm bis in die Kniekehlen. Er hatte einen seltsam steifen, leicht gebeugten Gang und setzte die Füße auf eine sonderbare Weise nach innen. Irgendwie erinnerte er durch seinen Gang an einen Indianer. Sein Name war Coltun, Harry Coltun. Er stammte aus Fort Lookout in South Dakota.
Vor Minuten war er mit der Railway in die Stadt gekommen. Nun stand er auf den schweren staubigen Holzplanken des Perrons und blickte in die Mainstreet, die um diese Stunde im rotgoldenen Licht der Morgensonne lag.
Ganz anders hatte er sich diese Dodge City vorgestellt. Lärmerfüllt, buntschillernd, sehr viel eleganter, als es sich ihm darbot. Das war ja eine staubige Cowtown wie all die anderen auch. Und erst wenn man genauer hinsah, bemerkte man, daß auf der mit Häusern bestandenen Seite der Front Street eine Schenke neben der anderen lag. Da gab's auf hundertfünf­zig Yards mehr Bars, als der Dakota-Man je auf einem Fleck beieinander gesehen hatte.
109 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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