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Saskia Arens

und ihre Asche gehört seinem Sohn

»Gesundheit erhalten bedeutet bei alten Menschen auch, ihnen ein Leben im gewohnten sozialen Umfeld, in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.«
Bundesministerium für Forschung und Bildung

Eine ambulante Betreuung pflegebedürftiger Menschen hat prinzipielle Vorteile gegenüber der Unterbringung in einem Pflegeheim und ist sogar gesetzlich verankert. Der Paragraf 3 der Sozialen Pflegeversicherung, Sozialgesetzbuch XI, schreibt das Prinzip ambulant vor stationär vor.

Saskia Arens, selbst examinierte Altenpflegerin, erzählt in ihrem eindrücklichen Erlebnisbericht, wie ihr das Recht, ihre Mutter im gewohnten Umfeld zu pflegen, ausdrücklich von mehreren Instanzen verwehrt wurde. Die Autorin sammelte zahlreiche Dokumente, gibt Situationen und Gespräche wieder und beschreibt eindringlich die Gedanken und Gefühle, die sie bewegten.

»… und ihre Asche gehört seinem Sohn« gewährt einen Einblick in eine private Tragödie, die den Gegensatz zwischen Recht und Gerechtigkeit in Deutschland auf erschütternde Weise darstellt. Der Leser kann mitverfolgen, mit welchen unterschiedlichen Mitteln Saskia Arens versucht, für das Wohl ihrer Mutter zu sorgen und wird dabei mit dem Verhalten der verschiedenen Behörden konfrontiert — ebenso wie mit der erschreckenden Diagnose Demenz.
185 Druckseiten
Copyright-Inhaber
Bookwire
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015
Jahr der Veröffentlichung
2015
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